Global Enterprises: Bürokratieabbau wie in anderen EU-Ländern

Global Enterprises: Bürokratieabbau wie in anderen EU-Ländern

Gerade international agierende Unternehmen mit einem weltweiten Netz von Unternehmenskunden belasten die zahlreichen Kundenschutzverpflichtungen in Deutschland enorm. Unklare Begrifflichkeiten und ein ständig wachsendes Berichtswesen machen es den Unternehmen schwer, die Anforderungen mit einem vertretbaren Aufwand erfüllen zu können. Andere EU-Länder haben längst unbürokratische Prozesse implementiert, sodass die Unternehmen lediglich einmal die notwendigen Daten zusammenstellen müssen, die dann über digitale Plattformen und durch den Austausch der Behörden untereinander allen amtlichen Stellen, die Bedarf haben, zur Verfügung gestellt werden.

Gleichzeitig scheut man davor zurück, veraltete Vorgaben zu streichen. Als eines der letzten Länder in der EU gibt es beispielsweise in Deutschland noch die jährliche Zertifizierung der Verbindungspreisberechnung (gem. § 63 TKG, basierend auf einem Erlass der BNetzA aus 1999). Deutschland hat erheblichen Nachholbedarf. Es gilt, ähnlich wie in anderen EU-Ländern auch, konsequent abzubauen und so eine Harmonisierung herbeizuführen.